Auch Gorillababies haben Grenzen

22 Jun 15
Andreas Freimüller

Am 10. Juni fand bei uns im Hause Kampaweb die rekordverdächtig gut besuchte Soirée "Nach vier Gorillababys ist Schluss – aufmerksamkeitserregende Geschichten fürs Social Web" statt. Chris Bühler, Social Media Manager beim WWF Schweiz (@socbe) teilte seine Erfahrungen im Storytelling im Social Web an der Soirée.

Der grosse Spagat, den er im Alltag bewältigen muss, ist die Anforderungen der WWF-Fachleute (hohe Komplexität) und die Präferenzen der Social Media NutzerInnen (einfache Themen, Tierbilder usw.) miteinander in Einklang zu bringen.

Aber auch Tierbilder haben ihre Grenzen: Als es das Social Media Team mal wirklich wissen wollte, wurde nach dem vierten Gorillababy klar, dass es auch für die härzigsten Tierbilder Grenzen gibt und dass auf Relevanz doch nicht verzichtet werden darf.

Die Slides von Chris finden Sie übrigens jetzt auf Slideshare.

Das Rezept ist also, eine gute Mischung von emotionalen Botschaften und von Sachinformationen und „calls to action“ zu präsentieren.

Das Storytelling-Modell orientiert sich dabei stark an Campaigning-Modellen, die mit der Sequenz: Opfer, Verursacher, Lösung, Engagement Opportunity, Call-to-Action, Feedback funktionieren. Hier einfach aufgeteilt auf einem Social Media-Storyboard.

Mit solch einfachen Planungshilfen auf Excel dürfte es manch anderen Organisationen leichter fallen, erfolgreich Menschen zu erreichen und zu mobilisieren.

Wir haben uns sehr gefreut über die vielen Fragen und Diskussionen. Danke @socbe für den interessanten Input und den Austausch. Danke an alle, die gekommen sind.

 

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