Pilotprojekt: Krebsligen Zürich und Graubünden lancieren erste Schweizer Spendenkampagne mit NFC-Technologie

RUEDIRENNT - Ruedi Frehner und Reto Hunziker - sind an acht aufeinanderfolgenden Tagen unterwegs und sammeln für einen guten Zweck. Die Krebsliga lanciert bei dieser Gelegenheit als erste Schweizer NGO eine mobile Fundraisingkampagne mit NFC-Sticker und QR-Codes. Die mit Sammelklebern ausgerüsteten Läufer und BegleiterInnen des Multi-Marathons werden so zum Ausgangspunkt für mobile Onlinespenden.

RUEDIRENNT ist ein Laufprojekt, dass schon zum wiederholten Male, immer für einen guten Zweck, durchgeführt wird. 2014 werden die Läufer Ruedi Frehner und Reto Hunziger unter dem Motto „Gemeinsam Grenzen verschieben“ für die folgenden Organisationen Spenden sammeln:

  • Ärzte ohne Grenzen
  • Krebsliga Zürich und Graubünden
  • Kinderheim Therapeion Zizers

Vom 12. – 17. August 2014 finden die Leichtathletik Europameisterschaften in Zürich statt. Die beiden Läufer starteten am Samstag, 9. August 2014 in Zürich mit dem Ziel, die Schweizer Landesgrenze im Massstab 1:5 zu umrunden und werden am 17. August, nach genau 379.8 Kilometer und 9100 Höhenmetern wieder in Zürich eintreffen.

Ab Mittwoch, dem 13. August werden mit dem Einsatz der NFC-Sticker Spenden für die Ferienwoche für krebsbetroffene Kinder und Jugendliche der beiden Krebsligen gesammelt.

Die Krebsligen Zürich und Graubünden setzen bei dieser Gelegenheit erstmals auf die mobile Spendensammlung mit NFC-Technologie (Near Field Communication) und QR-Code (Quick Response). Sammelkleber werden von den Läufern und BegleiterInnen auf der Kleidung angebracht. Wer sich in deren Nähe befindet, kann ganz einfach mit dem Smartphone einen Kleinbetrag spenden.


Bild 1: NFC-Sticker der Kampagne

Dem Nutzer stehen mehrere Spendenwege offen. Zum einen kann er die NFC-Kontaktfläche des Sammelklebers (NFC-Tag) mit integriertem Chip, der eine kabellose Datenübertragung aus kürzester Entfernung ermöglicht, kurz mit einem NFC-fähigen Mobiltelefon berühren.  Anschliessend wird er direkt auf die Spendenseite der Krebsligen Zürich und Graubünden geleitet. Dort kann er die Höhe seiner Unterstützung wählen. Der grosse Vorteil dieser Lösung ist, dass der Nutzer keine App installieren oder starten muss.
Alternativ kann er den aufgedruckten QR-Code mit einer auf dem Smartphone installierten App (Anwendung) „einscannen“. Wie bei NFC öffnet sich dann automatisch die Spendenseite.

Für den Zahlungsprozess kommt die neue Zahlungsplattform Easypay 3.0 von Swisscom zum Einsatz: Die Spende wird direkt auf der monatlichen Handyrechnung abgebucht und das mobile Telefon damit zum Zahlungsmittel per se. Kunden anderer Mobilfunkanbieter werden zur Zeit noch auf eine Paypal-Spendenseite geleitet. Easypay 3.0 wird aber dem Vernehmen nach in nächster Zeit auch für weitere Mobilfunkanbieter zugänglich gemacht werden.


Bild 2: Mobile Spendenseite der Krebsligen Zürich und Graubünden

Das Projekt wurde durch die twingle (Schweiz) GmbH, der Anbieterin dieser Innovation auf dem Schweizer Spendenmarkt, umgesetzt. Zu ihrem Angebot gehören unter anderem die Bereitstellung der mobilen Spendenseiten, der NFC-Sticker, der technischen Anbindung des Spendenprozesses und der Kampagnensoftware für die Steuerung und Überwachung der Spendenkampagne. Die technische Integration mit Easypay 3.0 wurde durch die Firma MNC bereitgestellt.

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