Case Study: Durchsetzungsinitiative

Eindrückliche Zahlen: Bis zu einer halben Million Reichweite an Spitzentagen auf Facebook.

Social Media war einer der zentralen Kanäle: Das NGO-Komitee kommunizierte auf Facebook, Twitter, Youtube und Instagram.

Neben Hinweisen auf Medienbeiträge publizierte und experimentierte das Kampagnenteam mit verschiedenen audiovisuellen Inhalten: Memes, Videos, Gifs und Testimonials. Erfolgreiche Beiträge wurden beworben.

In den 2 Monaten der Kampagnen gab es alleine auf Facebook fast 1 Million Video-Aufrufe. Der erfolgreichste Post erreichte mehr als 700’000 Nutzer.

Wahrhaftige Graswurzelbewegung: Freiwillige verteilen mehr als 200’000 Flyer

Das NGO-Komitee durfte auf die Unterstützung vieler HelferInnen in der ganzen Schweiz zählen.

Via Website konnten sich Freiwillige zum Mithelfen einschreiben, Flyer und Poster bestellen, Briefe von Direktbetroffenen herunterladen, ausdrucken und in die Briefkästen der Nachbarn legen oder Memes herunterladen und auf Facebook in als Kommentare verbreiten. 

Dia Aktivisten wurden im Wochenrythmus per E-Mail angeschrieben, motiviert weiterzukämpfen und nicht zuletzt dazu aufgefordert, ihr Umfeld zu motivieren.

Gewaltige mediale Resonanz: 20 Minuten Front, Tagesschau-Hauptausgabe und Economist.

Vor und hinter den Kulissen hat das NGO-Komitee während dem Abstimmungs-Kampf auf die Medien eingewirkt: Die Inhalte und Köpfe der Kampagne fanden Erwähnung. 

Kurz vor und vorallem nach dem Abstimmungs-Sonntag war das mediale Interesse an der Operation Libero riesig: Das Siegerfoto ging um die Welt, nationale und internationale Medien berichteten.

Hannes Grassegger schrieb für "Das Magazin" (Tagesanzeiger) einen Hintergrundbericht über die Kampagnenarbeit: “Wie eine kühne Truppe junger Leute die Durchsetzungsinitiative bekämpfte.”

Operation Libero und das NGO-Komitee gewinnen den Abstimmungskampf gegen die Durchsetzungsinitiative

Der Auftrag:

Im Dezember 2015 würden 67% der Bevölkerung JA zur Durchsetzungsinitiative stimmen. Die Parteien schlafen, die Wirtschaftsverbände wollen sich nicht engagieren. Ein kleines Wunder muss passieren damit die SVP-Initiative abgewehrt werden kann.

Die Strategie:

CVP- und FDP-Wählerinnen müssen umgestimmt und Nicht-Wählerinen an die Urne gebracht werden. Die Operation Libero schliesst sich mit 55 NGOs, unter anderem Schutzfaktor M, zum NGO-Komitee gegen die Durchsetzungsinitiative zusammen und übernimmt den Lead.

Die Massnahmen:

Technik:
Kampagnenwebsite basierend auf KAMPATOOLS inkl. Verwendung der Mobilisierungs- und Spendenplattform Salsa.

Fundraising:
Versprochene ​Online-Spendenerträge von CHF 160'000 von mehr als 1000 KleinspenderInnen dank Crowdfunding.

Mobilsierung:
Rekrutierung von mehr als 900 Aktivisten - on- und offline.

Social Media:
Aufbau und Bewirtschafung von Auftritten auf Facebook, Twitter, Instagram und Youtube.

Creatives:
Produktion des Kampagnenvisual und eines kurzen animierten Clips.

Material:
Distribution von 240’000 Flyern (A6) und 4000 Plakate (F4 / Weltformat) auf Deutsch und Französisch.

Online-Werbung:
Bewerbung der Inhalte auf Facebook, Twitter, Instagram und Youtube.

Offline-Werbung:
Schaltung des Videos auf den E-Panels der grossen Schweizer Bahnhöfe. A2-Plakataushänge an über 3000 Standorten in der ganzen Schweiz.

Inhaltliche Arbeit:
Initiale Grundlagenarbeit und Erarbeitung des Argumentariums. Fortlaufende inhaltliche Arbeit zu Aktualitäten.

Das Resultat:

Seit der EWR-Abstimmung war die Stimmbeteiligung in der Schweiz nicht mehr so hoch ausgefallen. Dank dem frühzeitigen Engagement der Zivilgesellschaft erwacht: Direktbetroffene, Kirchen, Verbände, Künstler, Richter, Unternehmer, Promis und viele mehr haben ein riesiges Engagement an den Tag gelegt. Die Kampagne der Operation Libero und des NGO-Komitees wurde vor und noch stärker nach Bekanntwerden der Resultate breit in den nationalen und internationalen Medien besprochen.

Die Rolle:

Die Kampaweb GmbH ist der technische Partner der Operation Libero und in beratender Funktion tätig.