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Advocacy - so kann Ihre Organisation erfolgreich Einfluss nehmen und Adressen gewinnen.

Online-Campaigning ist ein wichtiges Mittel um Einfluss zu nehmen. Sie erlauben einer grossen Zahl von Menschen, sich ohne grosse Hürden für etwas einzusetzen und damit einen Beitrag für eine bessere Welt zu leisten.

Advocacy-Aktionen ermöglichen es Ihnen Ihre Adressliste zu vergrössern und die neu gewonnen Kontakte über die Zeit zu SpenderInnen oder Mitgliedern zu konvertieren.

Wir verwenden als Überbegriff das Wort "Advocacy" was in Deutsch soviel wie Fürsprache oder "für etwas eintreten" bedeutet.

Eine breite Palette

Neben der häufig verwendeten Petition gibt es diverse weitere digitale Aktionsformen die sich für eine Online-Kampagne eignen:

  • Petition: UnterstützerInnen unterzeichnen ein Anliegen und zeigen damit, dass sie auch dahinter stehen.
  • Protestmail-Aktion: Aktivisten können der Zielperson eine E-Mail senden. Standardmässig wird dabei ein vordefinierter Text versendet, der aber vom Benutzer in der Regel editiert werden kann.
  • Multi-Protestmail-Aktion: Aktivisten können aufgrund von Kriterien (z.B. Region, Partei, Firma) aus einer Liste von Zielpersonen auswählen und dann wie bei der Protestmail-Aktion eine vordefnierte E-Mail editieren und versenden. Eignet sich gut, um gesellschaftlichen Unmut breiter zu streuen als dies bei der Protestmail-Aktion der Fall ist.
  • Leserbriefkampagnen: Ähnlich einer Multi-Protestmail-Aktion kann ein Medium aufgrund von Kriterien ausgewählt werden. So können Leserbriefe sehr breit gestreut und die meisten Medienkanäle eines Lander erreichet werden.
  • Fax-Kampagnen: Auch wenn der Fax seine Bedeutung im Alltag weitgehend eingebüsst hat, kann eine über Web getriggerte Protest-Fax-Aktion noch immer viel Aufmerksamkeit bei den Betroffenen auslösen.
  • Anrufe: Ein Anruf wiegt manchmal schwerer als 1000 Petitionsunterschriften. UnterstützerInnen werden aufgefordert per Telefon ihren Unmut zu deponieren und können gleich online Rückmeldungen zu den erhaltenen Reaktionen geben.
  • Foto- und Videopetitionen: Machen Sie Protest multimedial, indem Sie auffordern (eigene) Fotos oder Videos aufzunehmen und hochzuladen.
  • Social Media Kampagnen bei denen die Verbreitung und Mobilisierung vor allem auf der Unterstützung ihrer Fans und AktivistInnen beruht.
  • Für Offline-Aktionen mobilisieren:  Elektronisch zur Teilnahme aufrufen, An- und Abmeldungen managen und so zentrale oder dezentrale Events organsieren. Es ist auch möglich, UnterstützerInnen zur Organisation eigener Events aufzufordern.

Auf Erprobtes setzen

Viele dieser Online-Aktionen sind in etablierten eCampaigning-Lösungen schon enthalten. Wir empfehlen grossen Entwicklungsaufwand zu meiden und existierende Lösungen zu verwenden. So kann mehr Zeit für bessere Inhalte, Mobilisierung und Werbung eingesetzt werden.

Keep it Simple and Stupid (KISS)

Wichtig zu wissen: Je einfacher die Teilnahme an einer Aktion ist, desto mehr Menschen nehmen in der Regel daran teil. Das heisst nicht, dass Ihre Organisation keine ambitiösen Projekte verfolgen sollten. Lassen Sie Ihren aktivsten Kontakten die schwierigsten Aufgaben zukommen und Sie sich bei neuen oder wenig aktiven Adressen auf einfache Aktionseinladungen.

Kontakte gewinnen und zu treuen UnterstützerInnen konvertieren

Adressgewinne aus Online-Kampagnen sind neben ihrer schieren Anzahl oftmals von sehr hoher Qualität, da nur Menschen mit einer thematischen Affinität auch wirklich mitmachen. Auch Facebook-Kampagnen sollen dabei in der Regel darauf abzielen, Fans zu richtigen Kontakten in ihrer Datenbank zu machen. Die gewonnenen Neukontakte können im Laufe ihrer Unterstützerkarriere oftmals auch zu Ein-, MehrfachspenderInnen oder Mitgliedern entwickelt werden.

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